Schon vor drei Jahren war Huppenkothen top. Seither ist beim Bagger-Profi viel passiert. Ein aufgerissenes Loch in Spanien ist zugeschüttet.
Erfolgreich geht's weiter.
Huppenkothen hat den Erfolg bestätigt. Schon 2007 stand der Kleinbagger-Spezialist beim Austrias Leading Companies-Wettbewerb ganz oben auf dem Siegesstockerl. Jetzt haben Huppenkothen-Geschäftsführer Franz Wirth und sein 145-Mitarbeiter-Team wieder eine super Performance mit dem Verkauf und Verleih von Baumaschinen abgeliefert.
Der Erfolgsfaktor? Mit Takeuchi eine gute Marke zu haben. Das ist der japanische Hersteller, mit dem Huppenkothen seit dem Start in den 80er-Jahren zusammenarbeitet. Als weitere Stärken sieht Wirth, "dass wir ein gutes Team und Service haben und mit zwölf Filialen in den Kernmärkten vor Ort sind."
Die Heimmärkte, das sind Österreich und die Schweiz, wo das Geschäft sehr gut läuft. In Österreich, wo Huppenkothen bei Mini-Baggern mit 70% Markführer ist, geht es umsatzmäßig jedes Jahr hinauf. Heuer sind es fünf Prozent, sagt Wirth.
In der Schweiz ist Huppenkothen auch Erster - mit 30 Prozent Markanteil. Wirth: "Dort ist die Nachfrage höher, da der Bauboom derzeit größer ist." Dafür hat der spanische Markt ein Loch aufgerissen. Wirth hat dort bis vor Kurzem 25 Prozent seines Umsatzes gemacht.
Das Loch ist planiert. Spanien macht heuer nur noch fünf Prozent des Umsatztes, 90 Prozent die Heimmärkte.
Osteuropa, wo sanftes Geschäft passiere, behält Wirth im Auge. Insgesamt verkauft Huppenkothen im Jahr fast 1400 Baumaschinen, mehrheitlich Minibagger und Kompaktmaschinen. Das Verleihgeschäft - der Mietpark hat 3500 Maschinen - beträgt 20 Prozent am heutigen, 100 Millionen € starken Umsatz.
Die Auszeichnung wurden von den Huppenkothen-Repräsentanten Martin Hofer und Markus Thurnher entgegengenommen.
(c) Wirtschaftsblatt.at - 19.10.2010
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